Im Vorfeld der Partie gegen den SV Obertraubling hat man sich beim TB Roding noch einige Sorgen gemacht, ob bereits am Sonntag Meisterschaft und Aufstieg perfekt gemacht werden könnte. Obertraubling zeigte sich im Hinspiel im November noch als bisher schwerster Gegner und Rodings Trainer Piroch sah Probleme im Rückraum, wo mit Jeri Geißler und Lukas Schoierer gleich zwei Stützen dieser Saison fehlten. Kurz vor Beginn der Partie machte man sich eher Gedanken, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde – nur sechs Spieler aus Obertraubling traten die Reise nach Roding an; wenige Minuten vor Anpfiff traf dann doch noch der sechste Feldspieler ein.

 

So war der SV Obertraubling II keine Hürde für die TB Handballer, die letzten für die Meisterschaft notwendigen Punkte zu holen. Tatsächlich war nur die Höhe des Siegs eine Frage.

Auf der erneut gut gefüllten Tribüne konnte man die 60 Minuten entspannt verfolgen, ebenso hatte der Schiedsrichter mit der Partie keine Probleme; beide Mannschaften verzichteten auf Härten, so dass insgesamt nur zwei Verwarnungen ausgesprochen werden mussten.

 

Nach 10 Minuten führte Roding mit 8:2, nach 20 Minuten mit 17:3, dazu war man vielleicht fünf Minuten im Ballbesitz; der Großteil der Tore des Heimteams fielen nach Balleroberungen und daraus resultierenden Tempogegenstößen. Mit 23 zu 4 wechselte man die Seiten.

 

Trainer Jiri Piroch konnte auch im zweiten Durchgang weiter munter durchwechseln, trotzdem war es bei dem Stand nicht verwunderlich, dass auch bei seiner Mannschaft die Abwehr nicht mehr den Zugriff hatte, wie im ersten Durchgang. Auch in der Offensive fehlte jetzt ein wenig die Konzentration, außerdem probierte man auch einiges aus, was nicht immer funktionierte. So konnte Obertraubling auch zu mehreren Torerfolgen kommen.

Thomas Schoierer gelang dann in der 54. Minute das 40. Tor der TB´ler; auch die letzten Minuten brachte Roding souverän zu Ende.

 

Mit dem 43:14 Erfolg über die Obertraublinger Zweite ist es jetzt sicher, dass man nächste Saison eine Liga höher spielen darf. „Für die Zuschauer war es heute natürlich nicht spannend“, fasste man bei den Verantwortlichen das Spiel zusammen, „dennoch muss man dem Gegner danken, dass sie mit dem Rumpfteam überhaupt nach Roding gekommen sind. Wir haben den ersten Schritt gemacht, jetzt können wir für die nächste Saison planen. Wir haben aber noch drei Spiele in dieser Saison, auch die wollen wir konzentriert angehen und gewinnen“.

 

Das nächste Spiel ist erneut in heimischer Halle. Am Sonntag 3. März wird die Dritte der Regensburger Adler zu Gast sein.

 

 

Stenogramm:

 

Rock, Geier – Riedl (4), Sonnleitner (2), Herbst (2), Wagener (6), T. Schoierer (8/2), Zeus (8), Fuchs, Wagner (2), A. Dirscherl (5), Tous (2), Chr. Dirscherl (3/1), Multerer (1)

 

7m: 3/3 – ½

 

2min: -

 

 

3:1, 8:2, 12:3, 23:4 -  27:5, 28:6, 31:8, 38:10, 39:12, 43:14